AgentFlow
Erste Schritte

Erster Workflow

Vollständiger AgentFlow-Ablauf von init bis report mit realen CLI-Befehlen.

Erster Workflow

Diese Seite folgt dem End-to-End-Vertrag wie in spec-doc §11.1 beschrieben: Repository initialisieren, Umgebung prüfen, Kosten vor Ausgaben schätzen, die Pipeline mit klar formuliertem Intent ausführen, Status lesen und den Report öffnen. Ziel ist eine Folge von Terminalbefehlen, die Sie reproduzieren können — ohne versteckte Schritte zwischen init und report.

Voraussetzungen

AgentFlow gebaut und auf PATH; ein Git-Repository mit Specs unter .kiro/specs/<feature>/ oder .agentflow/specs/; eine .agentflow/config.yaml, deren Agent-Befehle auf Ihrer Maschine existieren. Ohne diese drei Grundlagen scheitern spätere Schritte aus nachvollziehbaren Gründen — fehlende Binärdatei, fehlende Spec oder ein nicht startbarer Subprozess.

Schritte

1. Initialisieren und prüfen

Klares Bild von Dateisystem und Toolchain:

agentflow init
agentflow doctor

doctor ist das Gateway: Alle Hinweise beheben, bevor geschätzt oder ausgeführt wird.

2. Vor Ausgaben schätzen

work nur zur Schätzung ausführen, damit Token- und Kostenprojektion vor Agent-Aufrufen sichtbar wird:

agentflow work "develop billing-v2" --estimate-only

Schätzungen und Budget-Rückfragen lesen. Ausgaben mit --budget 0.50 oder über den Block budgets begrenzen. --allow-over-budget nur nutzen, wenn Overrides in der Policy ausdrücklich erlaubt sind — sonst unterlaufen Sie die eigenen Leitplanken.

3. Probe ohne Ausführung (plan-only)

Intent-Auflösung und Task-Auswahl prüfen, ohne Agenten auszuführen:

agentflow work "develop billing-v2" --plan-only

Nützlich, wenn Routing oder Plan erst sicher sein sollen, bevor dev einen Worktree berührt.

4. Lauf ausführen

Wenn echte Ausführung gewünscht ist:

agentflow work "develop billing-v2"

Mit intent.default_mode: guided und work.require_plan_confirmation: true fragt AgentFlow vor der Ausführung nach — außer Sie setzen --yes. Typische Phasen: Intent auflosen, planen und Kontext anreichern, im Worktree entwickeln, verifizieren, optional reviewen, reporten.

5. Status und Report

Nach dem Lauf oder zur Suche nach einer ID:

agentflow status
agentflow report <run-id>

<run-id> aus der status-Ausgabe verwenden (Format etwa run-2026-05-17-…).

Erwartbare Artefakte

Erfolgreiche Runs hinterlassen SQLite-State unter .agentflow/state.sqlite, Artefakte pro Lauf unter .agentflow/runs/<run-id>/ und bei aktiver Entwicklungsaufgabe einen Git-Worktree unter .agentflow/worktrees/. Validierungsausgaben stammen aus validation.commands (z. B. go test ./...). Zusammen ermöglichen sie Nachvollziehbarkeit ohne erneuten Agent-Einsatz.

Fortsetzen und Wiederaufnahme

agentflow resume <run-id>

Ohne --dry-run gibt resume nur den nächsten Schritt aus; Agenten werden nicht automatisch erneut gestartet. Nutzen Sie continue oder führen Sie den ausgegebenen Schritt manuell erneut aus (plan, enrich, dev, …). Automatisches Verketten von Schritten existiert nur als agentflow resume <run-id> --execute zusammen mit globalem --dry-run.

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